2i² Ingenieure - Aktuelles aus dem Ingenieurbüro

Archiv: 3. Quartal 2014

2i² Ingenieurgesellschaft Dr. Hennig & Partner

Die 2i² Ingenieurgesellschaft wird Ausbildungsbetrieb

Wir freuen uns, ab dem 01.08.2014 die Lehrausbildung für den Beruf "Bauzeichner / Bauzeichnerin" anbieten zu können. Als Lehrausbilder wurde Herr Dipl.-Ing. Uli Schönherr von der IHK Dresden anerkannt. Mit dem Start in das Ausbildungsjahr 2014/2015 haben wir einen Lehrvertrag mit Herrn Sascha Birk abgeschlossen. Herr Birk steigt auf Grund seiner Vorkenntnisse in das 2. Lehrjahr ein und wird bei uns auf dem Gebiet des Konstruktiven Ingenieurbaus ausgebildet.

Wir wünschen Herrn Birk einen gelungenen Start und freuen und auf seine Wissbegierigkeit und sein Engagement in den kommenden 2 Jahren.

Aktuelles aus dem Fachbereich Ingenieurbau

Die Ingenieurbauabteilung ist derzeit in der Umsetzung der Planungen an vier Stützbauwerken in Glashütte stark involviert. Die Maßnahmen an der Lindenstraße / Erbenhang und an der Bergstraße / Feldstraße werden aktuell realisiert und sollen bis Jahresende abgeschlossen werden.

Glashütte, Ausbau Anliegerstraße Erbenhang / Lindenstraße

Glashütte, Ausbau Bergstraße

Weiterhin sind Maßnahmen aus dem Wiederaufbauprogramm zum Junihochwasser 2013 planungs- und genehmigungsseitig abgeschlossen, so dass der Baustart für die Brücken über den Hasenbach im Zuge der Döllnitzbahn, die Brücke über das Kleinhänchener Wasser in Kopschin und die Brücke über das Löbauer Wasser in Rackel ebenfalls erfolgen konnte.

Eines unserer technologisch schwierigeren Eisenbahnprojekte, die EÜ Steinbach im Zuge der Strecke 5102, Bamberg - Rottendorf befindet sich in Fertigstellung. Bei dieser Eisenbahnüberführung lag das Hauptaugenmerk auf den Bauzuständen, welche infolge der vorgegebenen Randbedingungen in Bezug auf die zeitlich sehr knapp bemessenen Sperrpausen sehr aufwendig geplant und ausgeführt werden mussten.

Strecke 5102, EÜ Steinbach


An der Strecke 6686, Hockeroda-Unterlemnitz "Sormitztalbahn" planen wir aktuell Böschungs- sicherungsmaßnahmen in Form von Bohrpfahlwänden.


Aktuelles aus dem Fachbereich Eisenbahnbau

Umbau des Bf. Jena-Göschwitz hat begonnen (Strecke 6307). Für die Erhöhung der Leistungs- fähigkeit der Bahnstrecke 6307 zwischen Weimar und Gera erfolgte im Auftrag der DB Station & Service sowie DB Netz AG am 07.07.2014 der barrierefreie Umbau von Gleis- und Bahnsteiganlagen
im Bereich des Bf. Jena-Göschwitz. Die Ausbauarbeiten an den Gleis- und Bahnsteiganlagen sollen planmäßig bis Ende Oktober 2014 erfolgen.

Strecke 6307, Umbau Bf Jena-Göschwitz, Bahnsteig 4-6

Im Zuge der Ausführungsplanung stellten u. a. vorhandene Kabel- und Medientrassen eine hohe Herausforderung an die Objektplanung der Bahnsteiganlagen dar. Für erforderliche Bau- und Endzuständen erfolgte in Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern der Fachrichtungen LST,
50HZ, Beleuchtung und Nachrichtentechnik die schrittweise Auflösung des Trassenbestandes,
so dass vorliegende Kollisionen zügig und zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst werden konnten.

Nachfolgende Teilobjekte der Gesamtbaumaßnahme wurden an die 2i² Ingenieurgesellschaft Dr. Hennig & Partner beauftragt und in der Ausführungsplanung (Lph. 5) bearbeitet.

Bahnsteiganlagen (ohne Fertigteilplanung) & Personentunnel:

  • Ausrüstungsplanung, einschließlich Blindenleitsystem
  • Ersatzneubau Bstg. 4, Modulare Bauweise, Höhe +55, Bahnsteig in Bogenlage
  • Ersatzneubau Bstg. 5, Modulare Bauweise, Höhe +55, Bahnsteig in Bogenlage
  • Neubau Bahnsteig 6, Modulare Bauweise, Höhe +55, Bahnsteig in Bogenlage
  • Neubau Fahrstuhl-Aufzugsschacht Bahnsteig 4, 5 und 6
  • Neubau der Entwässerungsanlagen, einschließlich erforderlicher Gleisquerungen
  • Neubau der Kabeltrassen, einschließlich erforderlicher Gleisquerungen
  • Neubau von Gründungen für Signalanlagen und Beschilderungsmasten

Strecke 6307, Umbau Bf Jena-Göschwitz, Rückbau Bahnsteig 5


Gleisbau:

  • Bf. Jena-Göschwitz, ca. 850 m Gleisbau
  • Eü Rodabrücke, Gleisbau
  • Eü Sallebrücke, Gleisbau

Strecke 6307, Ersatzneubau Führungsschienen Eü Saalebrücke


An der Strecke 6212, Dresden-Neustadt - Görlitz, planen wir aktuell im Bereich der EÜ Wesenitz-Brücke Gleisoberbauarbeiten.


Im Bereich der Döllnitzbahn wurden erfolgreich Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten für einen Streckenabschnitt von ca. fünf Kilometern geplant und ausgeschrieben, so dass die Baumaßnahme planmäßig zum 21.07.2014 begonnen werden konnte. Ziel ist es hierbei, die Ausbauarbeiten bis Anfang September 2014, zum 175. jährigen Jubiläum der Bahnstrecke, fertigzustellen.


Aktuelles aus dem Fachbereich Tiefbau

Abwassertechnische Erschließung OK Schweinerden termingemäß abgeschlossen

Dem Abwasserzweckverband "Am Klosterwasser" wurde von den Gemeinden Burkau, Crostwitz, Panschwitz-Kuckau, Räckelwitz sowie Ralbitz-Rosenthal die Aufgabe der Abwasserbeseitigung im Sinne vom § 50 (3) Abs. 1 des Sächsischen Wassergesetzes übertragen. Auf Grundlage vorliegender Beschlussfassung der Mitgliedsgemeinden wurde im 1. Quartal 2013 die
2i² Ingenieurgesellschaft Dr. Hennig & Partner mit der Planung der Abwassertechnischen Erschließung, in den Leistungsphasen 3 bis 8 nach HOAI § 43 (Anlage 12) beauftragt.

Im Zuge dieser Baumaßnahme wurde jedem Grundstück im Innenbereich der Ortslage Schweinerden die Anschlussmöglichkeit an das neu hergestellte öffentliche SW-System ermöglicht. Das herzustellende SW-Druckleitungssystem sowie die SW-Überleitung an das Bestandsnetz in Panschwitz-Kuckau folgte in anspruchsvollen topografischen, räumlichen und morphologischen Verhältnissen. Zusätzlich wurde die Bauausführung Ende Mai durch zwei kurz nacheinander folgende Starkniederschlagsereignisse erschwert, welche teilweise zu Überschwemmung von bis zu 20 cm Höhe führten und erhebliche Schäden an Straßenoberflächen im Bereich der Ringstraße verursachten.

OK Schweinerden, Hochwasserereigniss Ende Mai 2014.

Trotz dieser besonderen Herausforderungen wurde die Baumaßnahme im Bauzeitraum von März bis Ende Juni 2014 planmäßig ausgeführt und das Leitungsnetz in Betrieb genommen. Maßgebliche Bauleistungen waren hierbei:

  • Neubau von 28 SW-Übergabeschächten (Druckentwässerungsschacht, Pumpwerk UFK 20/2 sowie 35/2 M Plus), einschließlich elektrotechnischer Installation der Pumpensteuerung und Anschluss an die jeweilige Eigentümerunterverteilung. Maximale hydraulische Piezometerspiegelhöhe (Druckhöhe): ca. 30 m.
  • Neubau von zwei SW-Armarturgruppen (Unterflurhydrat, einschließlich Streckenschieber)
  • Neubau von 1.500 SW-Druckleitung DN50 in überwiegend geschlossener Bauweise (Spülbohrverfahren)
  • ca. 1.300 m Ausführung in den Bodenklassen 5 bis 6 (schwer lösbare Boden bis leichter Fels) ca. 200 m Ausführung in den Bodenklassen 7 (massive Granit-Felsplatten, Ausführung mittels erschütterungsfreiem "Kaltsprengverfahren" in offener Bauweise)
  • Neubau von 1.200 SW-Druckleitung DN65
  • Neubau von drei SW-Armarturgruppen (Unterflurhydrat, einschließlich Streckenschieber)

OK Schweinerden, Streckenschieber, Druckprüfung


Abwassertechnische Erschließung OK Pannewitz, einschließlich kleine Kläranlage (100 EW) termingemäß abgeschlossen

Die Ortslage Burkau, Ortsteil Pannewitz gehört dem Verbandsgebiet des Abwasserzweckverbandes "Am Klosterwasser" an. Auf Grundlage vorliegender Beschlussfassung wurde im 1. Quartal 2013 die
2i² Ingenieurgesellschaft Dr. Hennig & Partner mit der Planung der Abwassertechnischen Erschließung, in den Leistungsphasen 3 bis 8 nach HOAI § 43 (Anlage 12) beauftragt. Seitens der Gemeindeverwaltung und den örtlichen Straßenbaulastträgern bestand der Wunsch, den beabsichtigten grundhaften Ausbau der Kreisstraßen K 9270 und K 9272 sowie die komplexe SW- / RW-Medienerschließung in einem Zuge auszuführen. Auf Grund gesetzlicher Terminsetzung bestand die Notwendigkeit, den SW-Ausbau als Einzelmaßnahme vorfristig auszuführen.

OK Pannewitz, Kleine Kläranlage 110 EW

Im Zuge dieser Erschließung wurde jedem Grundstück im Innenbereich der Ortslage Pannewitz die Anschlussmöglichkeit an das neu hergestellte öffentliche SW-System ermöglicht. Auf Grund der Randlage im Verbandsgebiet sowie vorgenommener Kostenvergleichsrechnungen wurde die Errichtung einer überleitung an bestehende Verbandseinrichtungen als unwirtschaftlich eingestuft. Aus diesem Grund erfolgte der ortsnahe Neubau einer kleinen Kläranlage mit einer Betriebsgröße von 110 EW (Einwohnerwerte).

Als besondere Herausforderungen stellten sich bestehende Medientrassen heraus, welche abweichend gegenüber der eingemessenen Medienauskunft aufgeschlossen wurden, sowie gesperrte Medientrassen für zukünftig zu erstellende Anlagen der RW-Entsorgung. Die SW-Medientrassen konnten vor Ort schrittweise aufgelöst werden, so dass vorliegende Kollisionen zügig und zur Zufriedenheit aller Beteiligten gelöst wurden. Trotz dieser Herausforderungen wurde diese Baumaßnahme im Bauzeitraum von Ende Februar bis Juni 2014 planmäßig ausgeführt, so dass die termintreue Inbetriebnahme des Leistungsnetzes und der Kläranlage zum 30.06.2014 erfolgte. Maßgebliche Bauleistungen waren:

  • Neubau von 34 SW-Übergabeschächten (Druckentwässerungsschacht, Pumpwerk UFK 20/2 M Plus), einschließlich elektrotechnischer Installation der Pumpensteuerung und Anschluss an die jeweilige Eigentümerunterverteilung. Maximale hydraulische Piezometerspiegelhöhe (Druckhöhe): ca. 15 m
  • Neubau von zwei Zähleranschlusspunkten für die zentrale Versorgung der kleinen Kläranlage und Flurstücke ohne Dreiphasenwechselstrom-("Kraftstrom")-Anbindung
  • Neubau von drei SW-Armarturgruppen (Unterflurhydrat, einschließlich Streckenschieber)
  • Neubau von 2.200 SW-Druckleitung DN50/65 in geschlossener Bauweise (Spülbohrverfahren, Bodenklasse 5-6, schwer lösbare Boden bis leichter Fels)
  • Herstellung Druckminderungsschächte für die Entkoppelung des SW-Ortsnetz
  • Herstellung Vor- und Nachklärbehälter in Beton-Fertigteilbauweise (je 15 m³)
  • Lieferung und Einbau Kläranlagenreaktor, System "Tauchscheibenkörper"
  • Herstellung Betriebsgebäude, Beleuchtungs- und Außenanlagen (Schalthaus für Kläranlagensteuerung, Datenaufzeichnung und Datenfernübertragung)
  • Herstellung Auslaufbauwerk, einschließlich erforderlicher Gewässerumleitung

OK Pannewitz, Kleine Kläranlage 110 EW


Aktuelles aus dem Fachbereich Verkehrsbau

Erweiterung Industriestandort Piskowitz, Neubau von 100 Pkw- Stellplätzen, Ausbau termingemäß abgeschlossen

Von der Fa. E. ZIEGLER Metallbearbeitung AG wurde die 2i² Ingenieurgesellschaft Dr. Hennig & Partner im 1. Quartal 2014 mit der konzeptionellen Neugestaltung der zentralen Firmenzuwegung und der Errichtung von zusätzlichen Stellflächen beauftragt.

In der Bestandsituation war festzustellen, dass ein Stellplatzdefizit bestand, und dementsprechend jede Parkmöglichkeit entlang der Zuwegung und firmeneigenen Betriebsstraße zum Parken genutzt wurde. Hieraus entstanden typische Behinderungen und Einengungssituationen auf den betroffenen Fahrbahnabschnitten und dem Betriebsgelände. Zielstellung der Umgestaltung war hierbei:

  • Schaffung von zusätzlichen Stellflächen auf dem Firmengelände (maximal mögliche Anzahl)
  • Befestigung von Parkflächen mit ungebundenen Deckschichten
  • Befestigung der Parkflächen mittels Schwerlastpflaster, so dass diese Flächen für Gabelstaplerverkehr und als Materiallagerflächen geeignet sind
  • Ordnung der Pkw-Ströme und Vermeidung des "Wildparken" auf dem Firmengelände
  • Errichtung einer Toranlage, welche per Ferneinwirkung gesteuert wird
  • Anpassung der Oberflächen an den Bestand, so dass anfallendes Niederschlagswasser schadlos in Bestandsanlagen angeleitet wird (Zwangspunkttrassierung)
  • geometrische Neugestaltung der Hauptzufahrt, so dass die nachteilige Fahrgeometrie einer +180 ° Kurve und direkt nachfolgender -60° Kurve für LKW-Sattelzüge einfacher befahren werden kann

Fa. Ziegler Metallverarbeitungs AG, Neubau von Parkplätzen

Fa. Ziegler Metallverarbeitungs AG, Neubau von Parkplätzen

Als besondere Herausforderungen stellten sich im Zuge der Bauausführung unbekannte bauliche Anlagen, anstehende Böden mit geringer Tragfähigkeit sowie die technologische Einschränkung zur Vermeidung einer Vollsperrung dar. Trotz dieser Herausforderungen wurde die Baumaßnahme im Bauzeitraum von April bis Ende Juni 2014 planmäßig ausgeführt und die Parkplätze 1 bis 3 nacheinander in Betrieb genommen. Maßgebliche Bauleistungen waren hierbei:

  • Neubau von 100 Pkw-Stellflächen
  • Neubau befestigte Fläche in Schwerlastpflaster, ca. 1.300 m²
  • Neubau befestigte Fläche in Asphaltbauweisen, ca. 350 m²
  • Neubau Bordeinfassungen, EW-Rinnen und EW- Analgen
  • Herstellung "geokunststoffbewehrte Tragschichten", d. h. Bodenstabilisierung mittels Geogitter und Geovliese

Fa. Ziegler Metallverarbeitungs AG, Neubau von Parkplätzen


Aktuelles aus dem Fachbereich Bauwerksprüfung

Auch 2014 besteht ein wesentliches Betätigungsfeld der 2i² Ingenieurgesellschaft Dr. Hennig & Partner in der Durchführung von Bauwerksprüfungen. Derzeit sind ca. 90 Ingenieurbauwerke in Bearbeitung bzw. bereits abgeschlossen. Unter anderem wurde im Juni / Juli reguläre Bauwerks-
hauptprüfungen an der Elbebrücke in Meißen sowie Prüfungen im Rahmen des Auslaufens der Gewährleistungsfristen an der Fischbachtalbrücke im Zuge der B101 und an der Brücke L711
über die DB Strecke im Zuge der Zufahrt zum Tropical Island bei Brand durchgeführt.

Meißen, B101, Elbebrücke

B101, Fischbachtalbruecke

bei Brand, L711, über die DB Strecke im Zuge der Zufahrt
         zum Tropical Island